Baumtheater in Schenefeld

Glückwunsch und vielen Dank an Pressesprecher Tobias Löffler, dass endlich einmal die Meinung vieler in der CDU und der Bevölkerung auf den Punkt gebracht wurde und die seit Jahren dauernde Inszenierung der Grünen und des NABUs zu diesen Themen als das bezeichnet wurde, was es ist: reiner Theaterdonner.

Sechs Artikel von den Grünen und ihrem Pressesprecher in der Schenefelder Zeitung in den letzten Wochen und dann die Behauptung, dass von Stimmungsmache keine Rede sein kann – LOL. Wer hier emotionalisiert und dieses Thema immer wieder am Kochen hält, ist so klar wie die berühmte Kloßbrühe.

Gleichzeitig werden von den Grünen Pelletheizungen für Schenefeld ins Spiel gebracht, wo schon seit Jahren kontrovers diskutiert wird, dass deren steigende Popularität nur noch durch den Einsatz günstigen Waldholzes abdeckbar ist. Aber die Grünen können ja zwischen guten und schlechten Bäumen unterscheiden.

Wundern muss man sich auch, dass die Verwaltung den NABU über geplante Fällaktionen informieren muss. Mit welche Begründung? Ich jogge mehrmals die Woche über Schenefelder Wanderwege. Ich finde bestimmt noch 2 Mitstreiter, um den JOBU (Jogging Bund Schenefeld) zu gründen. Ich würde die Bürgermeisterin doch dann gerne bitten, uns auch persönlich zu informieren, wenn mal wieder Wegearbeiten vorgesehen sind und wir damit unser Hobby nicht wie geplant ausüben können.

Ganz schräg bei diesem Theater ist aber die Haltung der lokalen SPD. Während auf Landesebene die gute Arbeit der Bürgermeisterin geachtet und gewürdigt wird, scheint man in der Fraktionsspitze in Schenefeld nichts anderes zu tun zu haben, als den Grünen bei all diesen Dingen einen Freifahrtschein auszustellen und es unwidersprochen hinzunehmen, wenn diese die von einer SPD-Frau geführte Verwaltung und einzelne Personen massiv öffentlich angreifen.

Über das Argument der Grünen, hier eine Kontrollaufgabe zu übernehmen, kann man nur schmunzeln. Gremien, welche eine effektive Kontrollarbeit machen, loben laut im öffentlichen Raum und kritisieren hart hinter verschlossenen Türen, insbesondere wenn es um einzelne Personen geht. Gelobt wird eigentlich nie und der eigenen Selbstdarstellung in der Presse wird gerne schon einmal der faire Umgang mit Mitarbeitern der Verwaltung geopfert.

Also weiter so CDU-Fraktion, gute Ergebnisse erreicht man nur, wenn kontrovers diskutiert wird. Und neben dem laut vorgebrachten Umweltaspekt haben auch andere Aspekte wie Sicherheit der Bürger und Kosten ihren berechtigten Platz in dieser Diskussion. Und Grüne und NABU werden schon dafür sorgen, dass dieses Thema in Schenefeld präsent bleibt.

Thorsten Broese                                                                                                                                 Mitglied CDU-Stadtverband Schenefeld

TB Interview

Ein Gedanke zu „Baumtheater in Schenefeld

  1. Tom Penta

    Sehr geehrter Herr Broese,

    ich finde es sehr amüsant, auf welche Art und Weise sich die CDU-Schenefeld aus dem Fenster lehnt. Da ist zum einen die Formulierung des gesamten Textes. War die Veröffentlichung für Facebook oder die Schülerzeitung geplant? “LOL”, “klar wie Kloßbrühe” …

    Gleichzeitig stellen Sie es also als “falsch” dar, wenn Artikel zu einem Thema wiederholt in den Zeitungen auftauchen? Darf ich dann an die unsäglichen Einlassungen zum Thema Verkehr erinnern? Kreuzung Parkgrund, Kreuzung Gorch-Fock?
    Und um ehrlich zu sein: ich weiß gerade nicht, wo ich Ihre Zeilen einordnen soll. Satire (siehe oben) mit Hang zur Selbstironie? Oder sind Ihre Einlassungen zum “JOBU” ernst gemeint?
    Verkennen Sie tatsächlich Gemeinnutz (deshalb sind BUND/NABU ja tatsächlich Träger öffentlicher Belange) und stellen Ihren in den Raum geworfenen 3-Männer-Bund mit Partikularinteressen diesem gleich?
    In diesem Fall empfehle ich: dranbleiben! Leisten Sie über Jahre hinweg sinnvolle Arbeit in Natur, in Gremien und Ausschüssen. Und wenn Sie in 40 Jahren dann mehr als eine unterhaltsame 3er-Truppe sind, die in der Vergangenheit ausführlich dargelegt hat, warum sie über Entscheidungen zu XY informiert werden möchte – dann schreiben Sie bitte erneut einen launischen (mauligen?) Artikel dazu.

    In diesem Sinne: frohes Laufen.

    PS: Wenn Ihre fröhliche 3er-Laufgruppe schon an politischer Gremienarbeit interessiert ist, könnten sie vielleicht zeitnah einen Antrag formulieren, der sich mit Lösungsansätzen zum Verhalten vieler Autofahrer auf den Nebenwegen rund um Schenefeld befasst. Da wird ohne Rücksicht auf Spaziergänger, Radfahrer, Jogger etc. gerast und Verkehrszeichen (z.B. Einfahrt verboten) ignoriert. Fordern Sie doch mal die Überwachung des nicht-ruhenden Verkehres dort, fordern Sie Verkehrsbeschränkungen. Wer weiß, vielleicht werden Sie über Eingriffe auf und neben Ihren Laufstrecken informiert? 🙂

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