Betreuung der Hortkinder im Dorf sichergestellt

In Sachen Hortbetreuung/Dorf wurden im Sozialausschuss zuletzt in großen Schritten neue Lösungen erarbeitet. Katrin von Ahn-Fecken, stellvertretende Vorsitzende des Ausschuss, berichtet über den neuesten Stand aus der Sitzung am 05.03:

Gleich zu Anfang der Sitzung gab es ein dickes Lob von einer Elterninitiative zur Sicherstellung von Betreuungsplätzen für Hortkinder in Schenefeld. Dieses Lob können wir nur zurückgeben. Wenn man respektvoll und konstruktiv miteinander umgeht, macht Politik in und für Schenefeld wieder Spaß!

Ende des letzten Jahres wurden wir im Rahmen des Sozialausschusses von einer Gruppe Eltern darauf aufmerksam gemacht, dass für dieses Jahr mit einem erhöhten Bedarf an Betreuungsplätzen zu rechnen sei.

Aufgrund dieser Initiative hat es auf initiales Bestreben der CDU-Fraktion umgehend weiterführende Gespräche mit den Eltern gegeben. Auf Basis einer vorgezogenen Bedarfsprüfung – in der Regel wird diese erst Ende des ersten Quartals eines Jahres beendet – haben alle Beteiligten (Parteien, Stadt und Eltern) mit Hochdruck an einer Lösung zur Schaffung weiterer Plätze gearbeitet.

So wurden z.B. zwischen den Vorsitzenden des Sozialausschusses und den betroffenen Eltern  in den Räumlichkeiten der AWO-KiTa Gedanken, Zahlen und Fakten, aber auch Sorgen und Nöte der betroffenen Eltern ausgetauscht und diskutiert. Am Ende stand das Versprechen der Politik, bis Ende März konstruktive Vorschläge für die Schaffung der notwenigen Hortplätze zu erarbeiten.

Am 05. März hat sich der Sozialausschuss der Stadt Schenefeld einstimmig für die Schaffung einer neuen Hortgruppe ausgesprochen. Diese wird vorerst in den Räumlichkeiten der Grundschule Altgemeinde und rechtzeitig zum Beginn des neuen Schuljahres eingerichtet.

Aufgrund einer eingeschränkten Zustimmung der KiTa-Aufsicht des Kreises muss nun nach einer dauerhaften Bleibe für die neue Hortgruppe gesucht werden. Aktuell wird z.B über eine mögliche 2/3 Aufstockung des Hortgebäudes am Wurmkamp für veranschlagte € 320.000 diskutiert.

Auf Initiative der CDU wird jetzt geprüft, ob das Gebäude möglicherweise nicht auch komplett überbaut werden kann. Ersten Schätzungen der Verwaltung zufolge ist hierdurch mit Mehrkosten von etwa € 70. – 90.000 zu rechnen. Auf der anderen Seite könnten über diesen Mehraufwand möglicherweise der Platz für 3 statt 2 Hort- und/oder Elementargruppen geschaffen werden. Dies würde dem erwarteten, weiter steigenden Bedarf an Krippenplätzen entgegenkommen, ohne den zu erwartenden Bedarf jedoch komplett zu decken.

Der alternative Vorschlag der Verwaltung, ein freies Grundstück an der Fünf-Finger-Kreuzung (Friedrich-Ebert-Allee) zu nutzen, wurde vorerst abgelehnt. Von der CDU-Fraktion wird es für diesen allein aufgrund der verkehrsreichen Lage auch in Zukunft keine Zustimmung geben.

Eine andere Alternative bestünde in der Bebauung des ehemals für den Friedhof vorgehaltenen Grundstückes „Sandstücken“. Wenn alle an einem Strang ziehen, könnte hier bereits in ein bis zwei Jahren eröffnet werden.

Katrin von Ahn-Fecken                                                                                                                           CDU-Fraktion

Katrin von Ahn-Fecken
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