Bewährte Gestaltung von Kreuzungen wird gegen Rot-Grün fortgesetzt

Wieder einmal hat sich gezeigt, dass sich Mehrheitsbeschlüsse der SPD und Grünen zur Gestaltung von Verkehrsanlagen nicht durchsetzen, wenn es in unserer Stadt um neue Straßen, Wege und Plätze geht. Der Position der CDU folgend setzt die Kreisverwaltung Akzente bei der Verkehrssicherheit in Schenefeld.

Da in dieser Sache nicht die Politik oder Verwaltung unserer Stadt, sondern die Verkehrsaufsicht des Kreises das letzte Wort hat, ist immer damit zu rechnen, dass es Sachanträge des Ausschusses für Stadtentwicklung und Umwelt aus Schenefeld bestenfalls noch auf Zeitungsseiten, nicht aber bis zur praktischen Umsetzung schaffen.

Die letzten ordnenden “Eingriffe“ aus Pinneberg haben hier vor Ort an zwei Kreuzungen (Altonaer Chaussee/Gorch-Fock-Straße/Engelbrechtsweg und Altonaer Chaussee/Parkgrund/Flaßbarg) dafür gesorgt, dass sich die Gestaltung des Verkehrsraumes nicht nach ideologischen Vorstellungen richtet, sondern einem Muster folgt, das sich seit Erfindung von Lichtsignalanlagen bewährt und als sicher herausgestellt hat:

Flaßbarg

Der überplante Entwurf für die Kreuzung Altonaer Chaussee/Parkgrund/Flaßbarg

An den beiden genannten Kreuzungen gibt es eine lichtsignalgeregelte Furt, jedoch keine Aufstellflächen für Radfahrer vor dem Autoverkehr, weil die Verkehrsaufsicht  es für höchst gefährlich hält, den Kfz-Verkehr zusammen mit den Radfahrern in die Kreuzungsmitte einer Landesstraße zu steuern.

An der Entscheidung konnten offensichtlich auch zwei Besuche der Schenefelder Verwaltung  (Einer mit und einer ohne Begleitung durch den Vorsitzenden des Stadtentwicklungsausschusses) nichts ändern.

IMG_0177klein

Hans-Detlef Engel, Verkehrsexperte der CDU-Fraktion, vor der umgestalteten Kreuzung Altonaer Chaussee/Gorch-Fock-Straße/Engelbrechtsweg. Die von Rot-Grün geplante Aufstellfläche für Radfahrer wurde auf Anweisung der Kreisbehörde durch klassische Verkehrsführung ersetzt

Die Position der CDU-Fraktion, auch weiterhin an der bewährten und sicheren Kreuzungsgestaltung festzuhalten, wurde somit bestätigt. Um zukünftige Abfuhren zu vermeiden, wird die CDU in Zukunft auch die anderen Fraktionen verstärkt dazu drängen, schon bei den Diskussionen im Ausschuss immer zuerst die Sicherheit der Projekte in den Vordergrund zu stellen und noch vor der Fertigung von Verwaltungsvorlagen unserer Stadt im Kreis zur Machbarkeit der Projekte Gespräche zu führen; vor allem, wenn wie in diesen Fällen übergeordnete Landesstraßen Teil der Planungen sind.

Hans-Detlef Engel                                                                                                                                   CDU-Fraktion

Hans-Detlef Engel

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.