Archiv der Kategorie: Stadtentwicklung

Fahrradkonzept als Sicherheitsgewinn oder ideologisches Projekt?

Liebe Leserin, lieber Leser,

wer sich in Schenefeld für kommunale Angelegenheiten interessiert, wird bemerkt haben, dass eine heftige Diskussion darüber entbrannt ist, ob der in unserer Stadt, die für 80 % des Straßennetzes 30er-Zonen ausweist, eine weitere Einengung des Autoverkehrs dringend nötig ist oder nicht. Mir scheint, dass diejenigen, die dies fordern, weniger die Verkehrssicherheit im Auge haben als ihre ideologischen Prinzipien. Denn nach dem Motto “ Je mehr er hat, je mehr er will“ soll nicht nur neu beschildert, sondern auch kräftig und teuer umgebaut werden!

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Hohe Häuser in Schenefeld? Die Stadtentwicklung darf Schenefelds Charakter nicht verändern

Seitdem das kastenförmige hohe Haus an der Ecke Luruper Hauptstraße / Gorch-Fock-Straße den fast fertigen Zustand erreicht hat, sprechen mich viele Einwohner Schenefelds an und haben u.a nachfolgende Fragen.

„Sie sind doch auch Mitglied im Schenefelder Stadtentwicklungsausschuss.

  1. Wie konnte es passieren, dass auf den ersten Metern der Stadt Schenefeld, die sich doch unter der Überschrift ‚Wohnqualität im Grünen’ präsentiert, dieser riesige Kasten entstanden ist?
  2. Ist zu befürchten, dass es in unserer Stadt so weiter geht?“

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CDU regt Verbesserungen beim Verkehr an

Auf der Tagesordnung des Ausschusses für Stadtentwicklung und Umwelt standen am 22.02. eine ganze Reihe von Wünschen der Schenefelder Einwohner zu Verkehrsproblemen der Stadt.

Die CDU hatte fünf Punkte aufgegriffen und in der Sitzung mit Begründung vorgetragen. Besonders positiv fiel dabei die Reaktion und das Agieren der Verwaltung auf. Frau Andrea Pinzek, die neue Leiterin des Fachbereichs öffentliche Ordnung und Sicherheit,  zeigte sich bestens vorbereitet, gab freundliche Antworten auf Nachfragen und versprach, Dinge zu bewegen, die bisher leider nicht vernünftigen Lösungen zugeführt werden konnten.

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CDU für Erhalt von eindeutig erkennbaren Fuß- und Radwegen

Anders als es die Grünen in ihrem Antrag für den Bauausschuss am 15.02. fordern, wird die CDU-Fraktion dafür stimmen, dass Fuß- und Radwege auch weiterhin durch graue, bzw. rote Pflasterung klar erkennbar bleiben. Wo die Wegebreite keine separaten Wege zulässt, soll, wie seit Längerem praktiziert, weiterhin grau-rot gestreift gepflastert werden, um auch optisch die mögliche Nutzung durch beide Verkehrsteilnehmer klar zu signalisieren.

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Leserbrief: Stadtwerke und Umgestaltung der LSE

In einem persönlichen Leserbrief stellt Karl-Heinz Müller seine Sicht zu den Kosten dar, die mit der Umgestaltung der LSE und einer möglichen Gründung von Stadtwerken einhergehen würden: 

In Schenefeld ist der Reichtum ausgebrochen. Anders sind die geplanten enormen Geldausgaben für unsinnige Bauvorhaben –hier Trog- und Tunnellösung bei der Planung für ein neues Stadtzentrum in Schenefeld, nicht zu verstehen. Beide „Lösungen“ beinhalten erhebliche technische Probleme, was den Anschluss der Industriestraße und den Osterbrooksweg an die LSE angeht. Das wird auch mit erheblichen Kosten verbunden sein, für die, nach meinem Dafürhalten, keine Verwaltung Zuschüsse gewähren wird. Die Stadt müsste diesen Unfug alleine bezahlen.

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Umgestaltung der LSE – weitere Schritte

Die LSE trennt Schenefeld autobahnähnlich entzwei. Im Rahmen der Stadtkernerneuerung soll sie möglichst so verändert und umgebaut werden, dass Schenefeld zusammenwachsen kann oder zumindest ihr trennender Charakter abgemildert wird. Fraktionsmitglied Hans-Detlef Engel begleitet im Ausschuss für Stadtentwicklung das Projekt und legt die einzelnen Schritte dar: 

Liebe Leserin, lieber Leser,

zur Sanierung des Schenefelder Stadtkerns hat es eine geradezu vorbildliche Einbindung der Öffentlichkeit gegeben. Mehrfach fanden im Rathaus Veranstaltungen statt, die zum Ziel hatten, interessierten Einwohnern Gelegenheit zur Mitwirkung in Planung und Schwerpunktsetzung zu geben und jeweilige Sachstände öffentlich zu machen. Eine besondere Rolle dabei nahm die Diskussion über eine Umgestaltung der Landesstraße 103 direkt vor dem Stadtzentrum ein.

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Grünpflegekonzept: Sauberkeit und Ordnung oberste Priorität für CDU

Im Bauausschuss am 16.03. soll ein neues Konzept für die Pflege von Grünflächen verabschiedet werden. Ursprünglich war dies von Rot-Grün im Stadtentwicklungsausschuss auf den Weg gebracht worden. Doch was auf den ersten Blick positiv erscheint, könnte eine zunehmende Verschmutzung und Vermüllung des Stadtbildes durch die Hintertür bedeuten.

Neben vielen Detailaspekten ist der zentrale Punkt des vorliegenden Konzeptes die Häufigkeit, mit der städtische Grünflächen gemäht werden sollen. So soll das sogenannte Straßenbegleitgrün nur noch einmal jährlich gemäht werden. „Spontanvegetation“ (=Unkraut) soll geduldet, bzw. durch Initialsaat gar noch gefördert werden. So steht es vor allem auf Drängen vor allem der Grünen in der Vorlage.

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Zukunft der LSE

Fraktionsmitglied Hans-Detlef Engel beleuchtet die Vergangenheit und Entstehungsgeschichte der LSE – sowie Möglichkeiten, diese in Zukunft zu verändern. Hierzu gab es zuletzt im Ausschuss für Stadtentwicklung am 09.02.2017 eine Entscheidung: 

Zur Sanierung des Schenefelder Stadtkerns hat es eine geradezu vorbildliche Einbindung der Öffentlichkeit gegeben. Mehrfach fanden im Rathaus Veranstaltungen statt, die zum Ziel hatten, interessierten Einwohnern Gelegenheit zur Mitwirkung in Planung und Schwerpunktsetzung zu geben und jeweilige Sachstände öffentlich zu machen. Ganz in diesem Sinne hat sich am 09.02. 2017 der zuständige Ausschuss dafür entschieden, die anstehende Untersuchung  Verkehrstechnische Untersuchung (VTU) ohne Ausklammerung einer oder mehrerer Möglichkeiten auf den Weg zu bringen. Eine weise Entscheidung.  Geprüft werden soll u.a. auch, ob die LSE abgesenkt (“Troglösung”) werden kann. Dass dabei auch herauskommen kann,  dass beinahe gar nichts geht und die trennende Wirkung der LSE nur leicht abgemildert werden kann, ändert nichts an der Wichtigkeit dieses Untersuchungsauftrages. Denn nur so kann es gelingen, Daten und Fakten für fundierte Entscheidungen zu generieren.

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“Rennstrecke” Altonaer Chaussee entschärfen

Fraktionsmitglied Hans-Detlef Engel schlägt vor, bereits in Hamburg bewährte Maßnahmen zu nutzen, um die teils drastischen Geschwindigkeitsüberschreitungen auf der Altonaer Chaussee zwischen Einkaufszentrum und Hamburger Stadtgrenze zu nutzen: 

Eine Blitzaktion der Polizei hat  es wieder einmal bestätigt: Die Altonaer Chaussee zwischen dem Schenefelder Platz und dem Einkaufszentrum in der Ortsmitte wird als freie Strecke wahrgenommen und durch viele Benutzer von Kraftfahrzeugen mit wesentlich mehr als 50 Km/h befahren.

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