CDU-Fraktion erfreut über zügige Umsetzung der Medienkonzepte an Schenefelds Schulen

Vor gut 4 Jahren bekamen die Themen Digitalisierung und Ausstattung mit modernen Medien auch an Schenefelds Schulen den Stellenwert, der für einen zeitgemäßen Unterricht so wichtig ist – die CDU-Fraktion konnte gegen großen Widerstand von SPD und Grünen die Einstellung eines hauptamtlichen IT-Beauftragten durchsetzen (s. Ratsversammlung vom 19.03.2015 TOP 11 u. 12). Kurz darauf folgten auch medienpädagogische Konzepte zur Anschaffung der entsprechenden technischen Ausstattung, und zwar für alle vier Schenefelder Schulen.

Mittlerweile sind die Konzepte zu weiten Teilen umgesetzt; Schenefelds Lehrer und Schüler haben fast in jedem Klassenraum Zugang zu interaktiven Whiteboards, Tablets und modernder Lernsoftware (beispielsweise wurden seit 2016 72 interaktive Touch-Displays für je ca. 6000 € beschafft – 14 an der Grundschule Altgemeinde, 16 an der Gorch-Fock-Schule, 20 an der Gemeinschaftsschule und 22 am Gymnasium – weitere 29 Stück folgen 2019, womit alle Klassenräume einheitlich ausgerüstet sind). Dabei werden immer diejenigen Klassenräume technisch ausgestattet, die zuvor auch baulich umfassend saniert wurden. Zudem stellt der Schulausschuss zurückgehend auf einen Antrag der CDU-Fraktion (s. Schulausschuss vom 07.11.2017, TOP 8) allen Schulen pro sanierten Raum 1.500 € für neues Mobiliar zur Verfügung; somit ist für modernen Unterricht in vollem Umfang gesorgt.

Ebenso macht sich ein Umdenken bei den Lehrkräften breit, die moderne Medien und Technik regelmäßig und gezielt in den Unterricht einbinden. Und wie die Schulleitungen berichten, ist die moderne Ausstattung bei der Gewinnung neuen Lehrpersonals inzwischen zu einem wichtigen Faktor geworden, der im umkämpften Stellenmarkt bei immer mehr Bewerbern für eine Entscheidung pro Schenefeld führt. Dieser positive Effekt ist auch bei Schülern und deren Eltern zu beobachten, wenn es um die Wahl der weiterführenden Schule geht.

Auch die Ankündigung des Landes Schleswig-Holstein, bis 2020 alle Schulen an Breitband mit zeitgemäßer Geschwindigkeit anzubinden, soll bald in die Tat umgesetzt werden – höchste Zeit. Das Schulzentrum soll diesen Sommer angeschlossen werden; bei der Gorch-Fock-Schule wird es wohl leider tatsächlich noch bis 2020 dauern. Die bisherigen Verbindungen mit 16 Mbit/s sind absolut inakzeptabel, insbesondere aufgrund der hohen, kontinuierlich steigenden Nutzerzahl. Nut mit hohen Geschwindigkeiten ist das Potential der neuen Geräte auch wirklich ausschöpfbar. Die neuen Verbindungen sollen vorerst 200 Mbit/s ermöglichen.

Zum entscheidenden Faktor bei der Umsetzung der medienpädagogischen Konzepte und einhergehender Einrichtung zahlreicher Hard- und Software ist der hauptamtliche IT-Beauftragte geworden. Dieser führt daneben regelmäßige Schulungen des Lehrpersonals durch und ist ständiger Ansprechpartner vor Ort – und ist damit zur Institution geworden, um die Schenefeld im Kreisgebiet viel beneidet ist (und leider, ebenso wie die eigene Schulpsychologin, eine absolute Ausnahme darstellt).  

Für die Anschaffungen im Jahr 2019 könnte die Stadt Schenefeld auch von Mitteln aus der Digitalpakt Schule profitieren. Die bereits geleisteten Investitionen der vergangenen Jahre können leider nicht berücksichtigt werden. Dies ist zwar bedauerlich, aber zum Glück ist man in Schenefeld dem Bund und vielen anderen Schulen einige Jahre voraus; es war richtig, als Schulträger die nötigen Investitionen fest im Haushalt zu verankern, auch ohne bisherige Unterstützung aus Land und Bund.

Tobias Löffler
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