CDU-Fraktion für Anbieterwechsel und Professionalisierung in der Mensa des Schulzentrums

In Zeiten immer länger Unterrichtstage inklusive Nachmittagsunterricht erfreut sich die Mensa des Schulzentrums immer größerer Beliebtheit – und stößt in ihrer jetzigen Form an ihre Grenzen. Zudem ist die Unzufriedenheit mit dem jetzigen Anbieter groß. Die CDU wird daher im Schulausschuss am 07.03.2017 dafür stimmen, den Wünschen von Eltern, Schülern und Lehrern zu entsprechen und den Anbieter zu wechseln, sowie weitere Maßnahmen zu ergreifen, um das Mensaangebot zu verbessern.

Im Vorfeld hatte sich eine schulinterne Arbeitsgruppe intensiv bemüht, einen Anbieter zu finden, der die Anforderungen auch erfüllt, und der bereits Erfahrung in der Schulspeisung hat. Wichtig ist dabei an erster Stelle natürlich, dass die Gerichte schmecken, genug Abwechslung bieten und zu einem vertretbaren Preis erhältlich sind. Von der Arbeitsgruppe vorgeschlagen wird der Caterer Party-Service Lemke (Norderstedt); die CDU-Fraktion vertraut dabei auf das Urteil von Schülern und Schulleitung und Unterstütz einen Wechsel zu diesem neuen Anbieter.

Zudem erhofft sich die CDU-Fraktion, dass im Zuge des Anbieterwechsels die Abläufe durch ein modernes und flexibles Online-Bestell- und Bezahlsystem endlich vereinfacht werden und auch die Essenausgabe effizienter gestaltet wird. Zur Zeit verbringen die Schüler einen Großteil ihrer Essenpause beim Schlangestehen.

Damit dies auch umgesetzt werden kann, spricht sich die CDU-Fraktion für eine zweite Teilzeitstelle aus, die von der Stadt bezahlt wird und den Mensabetrieb unterstützen soll. Der Wunsch, den Mensabetrieb auch auf Freitag auszuweiten, ist folgerichtig und wird ebenso unterstützt.

Obwohl der Stadt hierdurch nicht unerhebliche Mehrausgaben entstehen, ist die CDU-Fraktion gegen eine Umlage der Betriebs- und Personalkosten auf die Essenspreise. Die Förderung der Schulen war und ist Hauptanliegen der CDU in Schenefeld und auch am essentiellen Bereich der Schulspeisung sollen möglichst viele Schüler zu möglichst niedrigen Preisen teilhaben können. Nur ohne leeren Magen kann auch konzentriert gelernt werden. Allerdings erwarten wir von der nächsten Landesregierung, die Kommunen mit den vielen zusätzlichen Aufgaben im Bereich Schule finanziell nicht allein zu lassen; nicht jede Stadt ist so gut aufgestellt wie Schenefeld und hat die Mittel, auch teure freiwillige Leistungen wie den Mensabetrieb zu finanzieren.

Das wichtigste Ziel ist und bleibt jedoch, am Schulzentrum eine zentrale, leistungsfähige Mensa zu errichten, die die Kapazität besitzt, auch 50% und mehr der gut 1200 Schüler zu versorgen. Nachdem dieses Jahr die Grundschulen im Fokus stehen, soll 2018 dieses Ziel verwirklicht werden. Daher sind der jetzige Anbieterwechsel und die einhergehenden Maßnahmen zwar wichtig und notwendig, um die Situation akut zu verbessern; sie stellen jedoch nur eine Übergangslösung dar.

Tobias Löffler
Vorsitzender Ausschuss für Schule, Sport und Kultur

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