Digitalisierung an den Schenefelder Schulen

Der Ausschuss für Schule, Sport und Kultur hat am vergangenen Dienstag, 1. September, einen Antrag der CDU-Fraktion zur Digitalisierung an den Schulen Schenefelds einstimmig angenommen. Die CDU freut sich, dass Schenefelds Vorreiterrolle in Sachen technische Ausstattung damit gestärkt wird.

Die Rückmeldungen der Schulleitungen waren durchweg positiv. Insbesondere die Corona-Situation hatte deutlich gemacht, wie wichtige eine adäquate Technik für die Schulen war und vor allem auch in Zukunft sein wird.

Wie steht es um die Digitalisierung an den Schenefelder Schulen? Vor fünf Jahren hatte die Stadt ein medienpädagogisches Konzept verabschiedet, das eine bessere Ausstattung der Schulen mit entsprechender Hard- und Software vorsah. Funktionierendes WLAN in allen Räumen sollte Standard werden. Eine Ausstattung der Schulen mit interaktiven Whiteboards war vorgesehen. Das Lehrpersonal sollte fortgebildet werden, damit eine Umsetzung der Ziele erreicht wird.

Angesichts der Corona-bedingten, monatelangen Schulschließungen im vergangenen Schuljahr und dem damit verbundenen Homeschooling ist noch einmal deutlich geworden, wie dringlich eine zeitgemäße, digitale Ausstattung der Schulen ist.

Anlässlich dieser Situation wollte die Schenefelder CDU das medienpädagogische
Konzept der Stadt auf den Prüfstand stellen und gegebenenfalls fortschreiben.
In dem Antrag heißt es: „Die Verwaltung wird beauftragt in Abstimmung mit den Schulen die in den 2015 verabschiedeten medienpädagogischen Konzepten festgelegten Ziele im Sinne eines Soll-/Ist-Vergleichs zu überprüfen.“

Dabei soll überprüft werden, ob die Soft- und Hardware noch den heutigen Erfordernissen entspricht, der Datenschutz jederzeit gewährleistet ist, eine sinnvolle Vernetzung vorhanden ist und -ein besonders wichtiges Anliegen der CDU-Fraktion- welche Rolle die Digitalisierung im Unterrichtsalltag generell spielt.

Nach fünf Jahren hält die CDU-Fraktion es für sinnvoll, zu betrachten, was erreicht
wurde, was ergänzt oder verändert werden muss: „Gegebenenfalls haben sich inzwischen neue Anforderungen an die Ausstattung ergeben, die integriert werden müssen. Dabei gilt wie bereits 2015: Eine gute IT-Ausstattung allein verbessert den Unterricht nicht. Vor allem die Schulung im Umgang und damit Akzeptanz müssen fortwährend gelebt werden, um die Digitalisierung zum Erfolg zu bringen“, heißt
es in dem Antrag, der im Ausschuss für Schule, Sport und
Kultur eine einstimmige Mehrheit fand.

Nachdruck mit freundlicher Genehmigung der Luruper Nachrichten

Tobias Löffler
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