Förderung der Medienkompetenz der Kinder und Jugendlichen nicht nur in der Schule- auch im JUKS!

Die CDU-Fraktion möchte, dass das Jugend- und Kulturzentrum (JUKS) wieder ein Treffpunkt für alle Schenefelder Kinder und Jugendliche wird. Entsprechende inhaltliche Anpassungen des Programms an die heutigen Anforderungen der jungen Generationen sind erforderlich. So sollte die Förderung der Medien- und Technikkompetenz der Kinder und Jugendlichen nicht nur in der Schule, sondern auch im JUKS einen höheren Stellenwert bekommen.

Die  aufsuchende Jugendarbeit des Streetworkers, die Sozialarbeit (Jugendgerichtshilfe) und das Kinder-Ferienprogramm sind die aktuell festgelegten Schwerpunkte der Arbeit des JUKS.

Ein Treffpunkt für alle Schenefelder Kinder und Jugendliche ist das JUKS jedoch nicht!

Viele Jugendliche suchen aber nach Möglichkeiten, sich zu treffen, wie die regelmäßig vom Kinder- und Jugendbeirat ausgerichtete Veranstaltung „KJBurger“ zeigt. Diese findet regen Zulauf von Jugendlichen aller Schulen.

Wie kann das JUKS als Treffpunkt für die Jugend attraktiver werden?

Nach Auskunft eines Mitarbeiters würden mehr Jugendliche das JUKS besuchen, wenn mehr Spielkonsolen zur Verfügung stünden und sie Computerspiele spielen könnten. – Wen wundert´s? –

Das Hauptinteresse der Jugendlichen gilt, nach wie vor, dem Treffen mit anderen Jugendlichen. Außerdem hat der Umgang mit digitalen Medien einen zunehmend hohen Stellenwert bei der Freizeitgestaltung vieler Jugendlicher. Hier kann das JUKS ansetzen und mit neuen programmatischen Schwerpunkten den Interessen der jungen Generation entgegenkommen. Dabei sollte nicht nur an Spiel und Spaß gedacht werden, sondern auch der professionelle Umgang mit modernen Medien und Technologie fest im Programm verankert werden.

Für die Schulen ist das Medieninteresse der Jugendlichen ein wichtiges Kriterium, die pädagogische Arbeit mit digitalen Medien zu forcieren. Die CDU-Fraktion hatte durch kürzlich gestellte Anträge bereits ermöglicht, dass die Ausstattung sämtlicher Schulen mit neuen Medien jetzt beschleunigt wird. Entsprechend sollte nun auch das JUKS als Freizeittreffpunkt nachziehen.

Seit langem ist die CDU-Fraktion bestrebt, das JUKS wieder zu einem beliebten, offenen Treffpunkt für alle Schenefelder Kinder und Jugendliche zu machen. Schließlich investiert die Stadt einen mittleren sechsstelligen Betrag pro Jahr in die Einrichtung. Dieser Aufwand ist auf Dauer nur gerechtfertigt, wenn das Jugendzentrum seinen Nutzerkreis unter den Jugendlichen wieder dauerhaft erweitern kann. Nach Meinung der CDU kann nur mit grundlegender Überarbeitung des Programms dieses Ziel erreicht werden.

Ein erfolgreicher Jugendtreffpunkt JUKS wäre der ideale Ort für das Kennenlernen und den Austausch der Jugendlichen untereinander, sowie das Erlernen gegenseitiger Akzeptanz. Dabei ist auch wichtig, an die Integration von ausländischen Jugendlichen zu denken.  Das Jugendcafe und die Partys des Kinder- und Jugendbeirates sind super, sollten aber Ergänzungen zum regelmäßigen Programm des JUKS darstellen.

Die CDU-Fraktion fordert, die offene Kinder-  und Jugendarbeit im Zentrum zur Priorität vor den zahlreichen anderen Aufgaben des JUKS zu machen. Zukünftig sollten folgenden Zielen erreicht werden:

  • Eine möglichst große Zahl von Schenefelder Kindern und Jugendlichen soll sich angesprochen fühlen und das JUKS als Treffpunkt akzeptieren.
  • Die Angebote sollen das Kennenlernen, die gegenseitige Akzeptanz und den Austausch der Kinder und Jugendlichen fördern.
  • Kindern und Jugendlichen, die in ihrer Freizeit Freiräume haben, soll durch vielseitige Angebote sinnvolle Freizeitgestaltung im JUKS ermöglicht werden.
  • Das JUKS unterstützt Angebote, die die digitale Medienkompetenz der Jugendlichen fördern, so dass sie in Schule, Freizeit oder im beruflichen Bereich
  • Jugendliche werden unterstützt, kreativ und kritisch mit neuen Medien umzugehen.
  • Dabei ist das JUKS bemüht, Ungleichheiten bei der digitalen Ausstattung der Jugendlichen auszugleichen.

Andrea van Rossum-Benecke                                                                                                                  CDU-Fraktion

Andrea van Rossum-Benecke

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