Grünpflegekonzept: Sauberkeit und Ordnung oberste Priorität für CDU

Im Bauausschuss am 16.03. soll ein neues Konzept für die Pflege von Grünflächen verabschiedet werden. Ursprünglich war dies von Rot-Grün im Stadtentwicklungsausschuss auf den Weg gebracht worden. Doch was auf den ersten Blick positiv erscheint, könnte eine zunehmende Verschmutzung und Vermüllung des Stadtbildes durch die Hintertür bedeuten.

Neben vielen Detailaspekten ist der zentrale Punkt des vorliegenden Konzeptes die Häufigkeit, mit der städtische Grünflächen gemäht werden sollen. So soll das sogenannte Straßenbegleitgrün nur noch einmal jährlich gemäht werden. „Spontanvegetation“ (=Unkraut) soll geduldet, bzw. durch Initialsaat gar noch gefördert werden. So steht es vor allem auf Drängen vor allem der Grünen in der Vorlage.

Was bedeutet dies konkret? Die meist schmalen, länglichen Grünstreifen und Beete entlang von Straßen, wie z.B. an der Friedrich-Ebert-Allee, die bisher bis zu sechzehnmal jährlich gemäht, bzw. gepflegt (bei z.B. Beeten oder Rabatten) werden, würden damit sich selbst überlassen werden. Schon in der letzten Bauausschusssitzung wies die Verwaltung darauf hin, dass dies keinen Mehrwert für die Umwelt hätte, sondern eher das Gegenteil bewirken würde: Müll und Hundekot würden sich im wild wachsenden Grün sammeln und nicht mehr wie bisher entfernt werden. Schlechte Erfahrungen mit einem ähnlichen Ansatz hätten bereits Hamburg-Mitte und Neumünster gemacht. Wieso sollte man in Schenefeld nicht aus diesen Erfahrungen lernen?

Die CDU-Fraktion wird sich dafür einsetzen, dass an der bisherigen Praxis festgehalten wird. Sauberkeit und Ordnung, sowohl an den Haupt-und Einfallstraßen sowie den Nebenstraßen, stehen für die CDU an oberster Stelle. Nicht zuletzt sind die   Sanierung und Verschönerung der Kreisverkehre von der Fraktion vorangetrieben worden – was auf breite Zustimmung stieß. Dieser gepflegte und repräsentative Stil soll sich auch weiterhin durch das gesamte Stadtbild ziehen.

Wirklichen Mehrwehrt für die Umwelt hat ein möglichst restriktiver Eingriff in das Grün vor allem in den großen, zusammenliegenden Flächen, z.B. am Düpenaugrünzug, dem Friedrichshulder See oder den Landschaftsschutzgebieten.

Tobias Löffler
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