Hohe Häuser in Schenefeld? Die Stadtentwicklung darf Schenefelds Charakter nicht verändern

Seitdem das kastenförmige hohe Haus an der Ecke Luruper Hauptstraße / Gorch-Fock-Straße den fast fertigen Zustand erreicht hat, sprechen mich viele Einwohner Schenefelds an und haben u.a nachfolgende Fragen.

„Sie sind doch auch Mitglied im Schenefelder Stadtentwicklungsausschuss.

  1. Wie konnte es passieren, dass auf den ersten Metern der Stadt Schenefeld, die sich doch unter der Überschrift ‚Wohnqualität im Grünen’ präsentiert, dieser riesige Kasten entstanden ist?
  2. Ist zu befürchten, dass es in unserer Stadt so weiter geht?“

Meine Antworten:

Der “Klotz“ steht im B-Plan 80. Dieser Plan passierte die Ratsversammlung am 24.01.2013. Die CDU, die gegen eine derartige Bebauung argumentierte, wurde hier von den anderen Parteien leider überstimmt.

Die Gefahr, dass es mehr hohe Bauten in Schenefeld geben wird, besteht weiterhin. Die Meinung einiger anderer Parteien, Schenefeld müsste dem Siedlungsdruck aus Hamburg nachgeben, ist vorhanden. Man möchte mangels vorhandener Fläche (niemand will in den Außenbereich) zukünftig in die Höhe bauen.

Die CDU favorisiert an den Hauptstraßen maximal zwei Stockwerke und ein Staffelgeschoss. An­sonsten möchte sie in Siedlung und Dorf die Quartiere erhalten wie sie sind. Wohnqualität im Grünen heißt für die CDU-Fraktion ganz klar, diese auch innerhalb der Stadt zu sichern.

Mit der neuen Ratsversammlung hoffen wir, baldmöglichst ein Konzept zu erarbeiten, das die Grenzen der Bebauung grundsätzlich bestimmt. Wir wollen in Schenefeld keine KLÖTZE.

Hans-Detlef Engel

CDU-Fraktion

Hans-Detlef Engel

Telefon : 040 8300704
  • Bürgerliches Mitglied
  • Ausschuss für Stadtdentwicklung und Umwelt


Hans-Detlef Engel

Ein Gedanke zu „Hohe Häuser in Schenefeld? Die Stadtentwicklung darf Schenefelds Charakter nicht verändern

  1. Karl-Heinz Müller

    Hallo Hans-Detlef,
    warum sagst du nicht, wer die hohen Häuser in Schenefeld fordert und wer Hamburger Wohnprobleme in Schenefeld lösen will.
    Das ist von den Grünen Mathias Schmitz und von der SPD Ronald Vierke. Beide gaben in der letzten Sitzung des Ausschuss für Stadtentwicklung entsprechende Statements ab.
    Gruß
    Karl-Heinz Müller

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