Modernisierung des Schulzentrums

In ihrer Klausurtagung am 01./02. Juli hat die CDU-Fraktion Schenefeld unter anderem intensiv die Modernisierung des Schulzentrums diskutiert und legt einen Zeitplan sowie einen Plan für die wichtigsten Maßnahmen vor:

  1. Zeitplan

Um mit der Modernisierung und Sanierung des Schulzentrums zügig fortzufahren, aber gleichzeitig eine gründliche Entscheidungsfindung zu ermöglichen, spricht sich die CDU-Fraktion dafür aus, die fachliche Beratung des Schulausschusses mit Festlegung der entscheidenden Ziele im Jahr 2017 abzuschließen. Gleichzeitig wird in enger Zusammenarbeit mit dem Bauausschuss ebenfalls noch in diesem Jahr die Art und Weise der Ausschreibung, Planung und Baukoordinierung festgelegt, damit in den Haushalt 2018 entsprechende Planungsmittel eingestellt werden können.

Mit den hieraus folgenden Planungsentwürfen beschäftigen sich die entsprechenden politischen Gremien im nächsten Jahr, um für den Haushalt 2019 rechtzeitig Investitionsbeträge zu ermitteln und einzustellen. Gegebenenfalls sollte mit einzelnen Maßnahmen, z.B. dem Neubau/Anbau, auch früher begonnen werden. Hierfür wären entsprechend außerplanmäßig Mittel im Haushaltsjahr 2018 bereitzustellen.

  1. Projektpakete

Die CDU-Fraktion stellt fest, dass die Modernisierung vier große Projekte umfasst und schlägt folgende Umsetzung vor (s. auch entsprechende Skizzen):

  1. Mensa

Die Mensa wird im Bestand im Bereich der jetzigen Mensa/Cafeteria (Südwesten) sowie des sich anschließenden Innenhofs und der jetzigen Räume für Werken, Kunst, Biologie und Physik auf einer Fläche von ca. 450 m2 eingerichtet. Die  jetzige Cafeteria des Gymnasiums wird integriert (s. Fig.1).

Fig. 1: Mensa im Südwestbereich des Schulzentrums

Entscheidender Vorteil ist die zentrale Lage und damit die Möglichkeit, den          gewünschten gemeinsamen Mittelpunkt des Schulzentrums zu schaffen. Auch baulich ist der Standort gegenüber anderen (z.B. den Innenhöfen) von  Vorteil. Die überplanten Räume für Physik und Biologie sind ohnehin abgängig und im östlichen Bereich der Schule eingeplant. Weitere wegfallende  Räume können ebenfalls im östlichen Bereich, auch mithilfe eines neuen Anbaus (s. Punkt 2), ersetzt werden.

  1. Errichtung eines Neubaus zur Schaffung neuer Räume

Fig.2: Neubau und Umgestaltung des Bestands im östlichen Bereich der Gemeinschaftsschule

Die CDU-Fraktion erkennt den räumlichen Mehrbedarf beider Schulen für verschiedene Zwecke an und hält einen Neubau im östlichen Bereich der Gemeinschaftsschule für die sinnvollste Maßnahme zur Schaffung weiter Räume. Mit einem zweigeschossigen Anbau (s. Fig. 2) könnten sechs bis acht neue, große Räume geschaffen werden, die von der Gemeinschaftsschule genutzt werden könnten. Im Gegenzug könnte das Gymnasium im Bereich des südwestlichen Obergeschosses Räume, die momentan von der Gemeinschaftsschule genutzt werden, erhalten (s. Fig. 3). Wie die Räume konkret             genutzt werden und gegebenenfalls die Raumplanung im Bestand geändert wird, muss      mit den Schulen in enger Abstimmung ermittelt werden. Wichtig ist primär die Schaffung weiterer Nutzfläche.

Fig.3: Bereich Südwest/Obergeschoss des Schulzentrums

  1. Energetische Sanierung und Neugestaltung der Dächer

Im Zuge der Modernisierungsmaßnahmen sollte das Schulzentrum auch im Bereich Energetik langfristig zukunftssicher saniert werden. Hierzu gehört  insbesondere die Neugestaltung der Dächer, die zur Zeit mit ständigen Reparaturen einen nicht unerheblichen Kostenfaktor darstellen.

  1. Weitere Einzelmaßnahmen/Sanierung im Bestand

Um den Anforderungen der Schulen zu entsprechen, sind weiterhin im Bestand verschiedene Maßnahmen durchzuführen. Hierzu zählen für die CDU-Fraktion vordringlich folgende Punkte:

  • Sanierung und Umwidmung des alten Lehrerzimmertraktes der Realschule. Hier sollen die im Bereich der Mensa wegfallenden naturwissenschaftlichen Räume entstehen.
  • Neugestaltung/Erweiterung der Musikräume des Gymnasiums (s. Fig. 4)
  • Umwidmung und Umbau der wegfallenden Cafeteria des Gymnasiums zu einem Aufenthalts- und Arbeitsbereich für Lehrer.
  • Fortsetzung der bereits begonnenen Sanierungen der Klassenräume.

    Fig.4: Umgestaltung Musikräume Gymnasium

Tobias Löffler

Pressesprecher bei der CDU-Fraktion Schenefeld
Telefon: 040 83019838
  • Ratsmitglied
  • Vorsitzender Ausschuss Schule, Sport und Kultur
  • Hauptausschuss

Tobias Löffler

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