Modernisierung Schulzentrum: Richtungsweisende Entscheidungen für weiteres Vorgehen

In einer gemeinsamen Sitzung haben sich der Schul- und der Bauausschuss am 02.11.2017 einstimmig über das weitere Vorgehen zur Modernisierung des Schulzentrums geeinigt.

Zu Beginn soll eine umfassende Bestandsaufnahme der baulichen Substanz erfolgen, die auch alle bisherigen Gutachten einbezieht. So gibt es zum Energieverbrauch und zum Zustand der Dächer bereits Gutachten, aber noch keine umfassende aktuelle Übersicht. Wichtig ist die Bestandsaufnahme, um später zu wissen, an welcher Stelle des Gebäudes eine Sanierung sinnhaft ist, und wo die Substanz ggf. schlechter ist und durch einen Neu-/Anbau ersetzt werden kann (Dass das Schulzentrum im Bestand saniert werden soll und der zusätzliche Raumbedarf mit einem Ergänzungsbau gedeckt werden soll, ist politische Beschlusslage).

Parallel überarbeiten das Gymnasium und die Gemeinschaftschule ihre Raumprogramme- und Bedarfe bis Jahresende, damit im Anschluss gemeinsam mit dem Schulausschuss festgestellt werden kann, wie viele Räume tatsächlich zusätzlich gebraucht werden.

Die Raumanzahl, sowie Anforderungen zur Mensa, neuen Musikräumen usw. werden dann als Vorgabe genutzt, um in einem sogenannten nichtoffenen Architektenwettbewerb die beste bauliche Möglichkeit zu ermitteln. Dieser hat den Vorteil, dass mit einer kleinen Auswahl an Architekten in relativ kurzer Zeit Lösungen erarbeitet werden können, während (im Gegensatz z.B. zu den Erweiterungen der Grundschulen, wo man von Beginn an nur mit einem Büro zusammengearbeitet hat) gleichzeitig die Politik eine Auswahl aus verschiedenen Entwürfen bleibt.

Für 2018 beschloss der gemeinsame Ausschuss Planungsmittel von je 250.000€ pro Schule im Haushalt vorzusehen, um dann im Idealfall im Sommer 2019 nach abgeschlossener Planung und Ausschreibung mit ersten Baumaßnahmen beginnen zu können.

Tobias Löffler