Schulen brauchen konkrete Maßnahmen, keinen Populismus

Nun haben auch endlich die Grünen erkannt, welch wichtige Schlüsselrolle die Kommunalpolitik bei der Schulentwicklung spielt. Eine lobenswerte Entwicklung – Nur bringt die altbekannte grüne Art, mit Showanträgen und öffentlichkeitswirksamen Auftritten Stimmung zu machen, unsere Schulen nicht voran. Im Gegenteil – Mit ihrer Polemik sorgen sie für zusätzliche Verunsicherung. Schenefelds Schulen brauchen konkrete Maßnahmen und einen verlässlichen Partner seitens der Politik, um konkurrenzfähig zu bleiben.

Man musste sich schon wundern, als Grünen-Fraktionsvorsitzender Matthias Schmitz im Schulausschuss am 01.03.2016 den Anwesenden verkündete, dass die Kommunalpolitik die Schulen in den letzten Jahren regelrecht vernachlässigt habe, um daraufhin theatralisch eine Liste mit (vermeintlichen) Missständen an die Anwesenden zu verteilen.

Tragen die Grünen nicht seit nunmehr fast drei Jahre ebenfalls wieder im Schenefelder Rat und damit auch im Schulausschuss Verantwortung? Waren es nicht ebenjene Grünen, die Innovation im Schulbereich immer wieder blockierten und verzögerten?

Dass es in vielerlei Hinsicht Handlungsbedarf im Schulbereich gibt, ist eine unbestrittene Erkenntnis. Doch die grüne Behauptung, dass in den letzten Jahren nichts passiert sei und die „maroden Schulgebäude“ nunmehr „verrotten“ und „vergammeln“  ist schlichtweg falsch und dreist. Soll hier die eigene Inaktivität überspielt werden?

Es geht auch anders, wie die CDU-Fraktion zeigt. Probleme zu erkennen ist der eine Aspekt; sie zu lösen, der andere. Ein Rückblick:

Vor der Kommunalwahl 2013 war ein Wahlversprechen der CDU, die Toiletten am Schulzentrum zu sanieren. Ein Versprechen, dass nach der Wahl zügig umgesetzt wurde. Alle wichtigen Sanitäranlagen wurden erneuert.

Auch die der Umkleiden der Sporthalle A, sowie das Foyer der Gemeinschaftsschule wurden saniert. Die Taktung der Überarbeitung der Klassenräume wurde erhöht, hier sollen pro Jahr so viele Räume saniert werden, wie es die Kapazitäten der Verwaltung und die zur Verfügung stehende Zeit (Schulferien) zulässt.

Im Oktober 2014 beantrage die CDU-Fraktion, den Schulen eine hauptamtliche IT-Fachkraft zur Verfügung zu stellen und gleichzeitig substantiell Mittel für IT-Ausstattung in den Haushalt zu stellen. Auch dieses Projekt konnte trotz erheblichem Widerstand von Rot-Grün (Die Grünen stimmten bis zuletzt gegen die Stelle) umgesetzt werden. Seit September 2015 betreut Herr Weck als IT-Fachkraft unsere Schulen und setzt gleichzeitig das von der CDU auf den Weg gebrachte Medienkonzept um. Glücklicherweise fand sich für den Haushalt 2016 eine breite politische Mehrheit, um hierfür entsprechende Mittel zur Verfügung zu stellen:

  • Mit der flächendeckenden Netzwerkverkabelung (ca. 58.000€) der Gorch-Fock-Schule 2016 haben dann alle 4 Schulen in Schenefeld in allen Klassenräumen Internetzugang.
  • Beide Grundschulen erhalten zusammen 13 interaktive Whiteboards (65.000€)
  • Für das Schulzentrum werden zunächst 8 interaktive Whiteboards beschafft (40.000€)

Viele Maßnahmen sind also schon umgesetzt, bzw. befinden sich in der Umsetzung. Um nun alle weiteren großen und kleinen Maßnahmen zu planen und schlüssig aufeinander abgestimmt umzusetzen, beantrage die CDU-Fraktion im Schulausschuss am 01.03. zudem die Einrichtung einer Lenkungsgruppe für die Schulentwicklung. Dieser wurde einstimmig angenommen.

Von der Lenkungsgruppe, die der Hauptausschuss (da mehrere Fachausschüsse beteiligt sein werden, kann der Schulausschuss dies nicht direkt entscheiden) in seiner nächsten Sitzung konkret einrichten soll, verspricht sich die CDU-Fraktion die Erarbeitung eines “roten Fadens”, an dem sich die Kommunalpolitik in den nächsten Jahren bei ihren Entscheidungen halten kann. Hier können Politik, Schulleitungen und Verwaltungen direkt kommunizieren und Prioritäten festsetzten.

Die Grünen sind nun aufgefordert, konstruktiv zur Lösung der Probleme beizutragen, anstatt diese nur lauthals zu beschreien. Dass gute Schulpolitik möglich ist, hat die CDU-Fraktion bewiesen, diesem Beispiel darf in Zukunft gerne öfter gefolgt werden. Somit kann der Konkurrenzfähigkeit von Schenefelds Schulen auch in Zukunft optimistisch entgegengesehen werden.

Tobias Löffler                                                                                                                                                       CDU-Fraktion – Vorsitzender Ausschuss für Schule, Sport und Kultur

Tobias Löffler
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