Schlagwort-Archive: Fahrradverkehr

Fahrradkonzept als Sicherheitsgewinn oder ideologisches Projekt?

Liebe Leserin, lieber Leser,

wer sich in Schenefeld für kommunale Angelegenheiten interessiert, wird bemerkt haben, dass eine heftige Diskussion darüber entbrannt ist, ob der in unserer Stadt, die für 80 % des Straßennetzes 30er-Zonen ausweist, eine weitere Einengung des Autoverkehrs dringend nötig ist oder nicht. Mir scheint, dass diejenigen, die dies fordern, weniger die Verkehrssicherheit im Auge haben als ihre ideologischen Prinzipien. Denn nach dem Motto “ Je mehr er hat, je mehr er will“ soll nicht nur neu beschildert, sondern auch kräftig und teuer umgebaut werden!

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CDU für Erhalt von eindeutig erkennbaren Fuß- und Radwegen

Anders als es die Grünen in ihrem Antrag für den Bauausschuss am 15.02. fordern, wird die CDU-Fraktion dafür stimmen, dass Fuß- und Radwege auch weiterhin durch graue, bzw. rote Pflasterung klar erkennbar bleiben. Wo die Wegebreite keine separaten Wege zulässt, soll, wie seit Längerem praktiziert, weiterhin grau-rot gestreift gepflastert werden, um auch optisch die mögliche Nutzung durch beide Verkehrsteilnehmer klar zu signalisieren.

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Radverkehr sinnvoll stärken

Den  Radverkehr zu stärken und es Radfahrern leichter zu machen, ihr Ziel zu erreichen, ist in vielerlei Hinsicht ein gutes und wichtiges Ziel. Leider gestaltet sich die Umsetzung dieses Ziels in Hamburg und zunehmend auch Schenefeld als wenig sinnvoll – oft prägt Ideologie anstelle von Pragmatismus das Handeln.

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Mehr als Symbolpolitik beim Radverkehr

Am 20.01.2009 beschloss die Ratsversammlung unserer Stadt eine Arbeitsgrundlage zum Radverkehr in Schenefeld. Da dieses Schriftstück inzwischen veraltet ist, sollte eine Überarbeitung durch die Verwaltung stattfinden, die der allgemeinen Entwicklung Rechnung trägt.

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Rot-Grüne Ideologie anstatt Vernunft beim Radverkehr

In einer turbulenten Sitzung des Stadtentwicklungsausschusses, die geprägt war von gleich zwei wörtlichen Entgleisungen des Vorsitzenden Mathias Schmitz, hat die linke Mehrheit der Ratsparteien am 26.02.2015 alle Argumente der CDU gegen eine Neuregelung des Fahrradverkehrs auf der Blankeneser Chaussee vom Tisch gewischt.

Wenn die Verkehrsaufsicht des Kreises Pinneberg zustimmt, wird es durch Abmontieren der Verkehrszeichen, die das Benutzen der Fahrradwege zwingend vorschreiben, zu zukünftig vier Möglichkeiten für Fahrradfahrer auf dieser stark befahrenen Hauptverkehrsader in Schenefeld geben.

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Straßenbahnträume

Wahrscheinlich war die nächste Ausgabe der Zeitung bereits voll, druckfertig, kein Platz mehr. Denn frei nach Carl Valentin passiert an jedem Tag genau so viel, wie in die nächste Zeitung passt. Und weil das Treffen der Podiumsdiskussionsteilnehmer zum Zwecke des Meinungsaustausches im Stadtzentrum Schenefeld keinen Durchbruch in Sachen „Schiene für Schenefeld“ brachte, könnte man wie ein großer Hamburger Komiker sagen „es ist bereits alles gesagt, nur noch nicht von jedem“.

Für 50 Pfennig gab es am Sonntag Kinderkino im Spiegel, Altona, am Friedenseichenplatz. Gleich in der Nähe wurden auch samstags Schiffsschrauben bei Zeise gefertigt. Und natürlich Hertie, und nebenan das Bismarckbad. Und von Altona per Dampflok nach Pinneberg und Elmshorn, ganz auf der Schiene.

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