Schlagwort-Archive: Klaus Brüning

Ist der Netzankauf und/oder die Gründung von Stadtwerken erstrebenswert für die Stadt Schenefeld?

Die Konzessionsverträge für Strom und Gas laufen bis zum 31.12.2021 und müssen neu ausgeschrieben werden. In diesem Zusammenhang steht auch die Frage an, ob die Stadt die Netze selbst kaufen will. Eine weitere Überlegung ist die Gründung von Stadtwerken, um selbst als Versorger in den Wettbewerb zu treten. Viele Aspekte aus rechtlicher und wirtschaftlicher Sicht sind in den letzten Monaten im Energieausschuss betrachtet worden um sie anschließend in der Fraktion zu diskutieren. Für Dienstag, d. 14.11.17 stehen diese Themen auf der Tagesordnung des Energieausschusses.

Die CDU-Fraktion spricht sich dafür aus, die rechtlich komplizierte Konzessionsausschreibung mit Begleitung durch einen versierten Fachanwalt vorzunehmen, ohne dass die Stadt sich selbst um die Konzession bemüht.

Den Kauf der Netze halten wir nicht für sinnvoll, denn wir müssten mit einer Investition vermutlich in 2-stelliger Millionenhöhe rechnen und künftig nicht nur Geld für die Unterhaltung, sondern auch für den weiteren Ausbau und die Ertüchtigung ausgeben; das Stromnetz steht vor vielen neuen Anforderungen i. R. der Energiewende und ist z. Z. darauf noch nicht eingestellt.

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CDU lehnt weitere Steuererhöhungen ab

Am 31.3.2015 fand die erste Sitzung des Finanzausschusses im neuen Jahr statt. Nachdem die SPD-Fraktion mit Unterstützung der Grünen erst im Dezember 2014 die Gewerbesteuern erhöht hatte, will diese offensichtlich genau dort weitermachen, wo im letzten Jahr begonnen wurde: Bei der Erhöhung von Steuern und Gebühren. 

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Die Solar-Nachbarn von Schenefeld

Fünf Bürger nehmen die Energiewende selbst in die Hand. Mit Photovoltaikanlagen auf dem Dach Strom für Eigenverbrauch produzieren.

SCHENEFELD | Dienstag, 11.30 Uhr: Blauer Himmel. Strahlender Sonnenschein. „An solchen Tagen laufen in unserer Familie die Geräte, zum Beispiel die Waschmaschine, der Trockner und der Geschirrrspüler. Auch mehrmals“, sagt Klaus Brüning. Geld kostet ihn das nicht. Denn der Schenefelder produziert seinen eigenen Strom, mit einer kleinen Solaranlage auf dem Dach des Reihenhauses – und er verbraucht ihn direkt im Haushalt. Das Wetter hat er dabei immer im Blick.

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