Vorteile des “Papierlosen Sitzungsdienstes” nutzen

Bisher werden den ca. 60 Kommunalpolitikern in Schenefeld Sitzungsunterlagen in Papierform zugestellt. Die CDU-Fraktion begrüßt den Vorschlag der Verwaltung, auf ein papierloses System umzusteigen und stattdessen moderne Medien einzusetzen. Ein solches System bringt viele Vorteile, daher spricht sich die CDU einstimmig für eine zügige Einführung aus:

Papierverbrauch: Noch immer stellt das Drucken der teils sehr umfangreichen Unterlagen für Sitzungen einen großen Kostenpunkt dar. Mittel im fünfstelligen Bereich könnten eingespart und anderweitig genutzt werden, wenn sich die Kommunalpolitik für die Nutzung der App “Allris” (Allris wird ohnehin bereits für das Bürger- und Ratsinformationssystem genutzt) auf Touchpads ausspricht.

Durch das Leasen, bzw. Kaufen von Touchpads für die Kommunalpolitiker entstehen zwar auch Kosten; doch diese sind weit kleiner als die Papier- und Druckkosten. Zusätzlich sparen könnte man, wenn  diejenigen Politiker, die bereits ein entsprechendes Gerät besitzen, dieses auch für die Sitzungsvorbereitung nutzen und auf eine zusätzliche Anschaffung verzichten.

Die Vorteile für die Umwelt überwiegen ebenfalls bei einem papierlosen System.

Allris

Alles auf einem Blick – Allris-App für den papierlosen Sitzungsdienst

 

Ressourcen in der Verwaltung: Bisher müssen entsprechende Unterlagen für jeden Kommunalpolitiker innerhalb der Verwaltung individuell sortiert werden. Diese Zeit würde in Zukunft für andere Aufgaben frei werden. Mit Nutzung der App “Allris” bekommt man automatisch Zugriff auf relevante Ausschüsse.

Außerdem müssten die Mitarbeiter des Bauhofs nicht mehr ein- bis zweimal die Woche die Unterlagen zustellen. Dieser Kurierdienst bindet momentan ebenfalls erhebliche personelle Ressourcen. In Zukunft könnte diese Arbeitszeit für allgemeine Interessen eingesetzt werden, wie z.B. die Sauberkeit des Stadtbilds oder Pflege der Grünanlagen.

Praktikabilität: Mit Nutzung des papierlosen Sitzungsdienstes hat jeder Kommunalpolitiker direkt Zugriff auf die benötigten Unterlagen, kann aber ebenso auf andere Vorlagen von Interesse zugreifen, z.B. beim Recherchieren vergangener Sitzungen. Der Bearbeitungsstatus von Unterlagen wird angezeigt und das Transportieren sowie Durchsuchen ganzer Papierstapel entfällt.

Tobias Löffler                                                                                                                                                       CDU-Fraktion

Tobias Löffler

2 Gedanken zu „Vorteile des “Papierlosen Sitzungsdienstes” nutzen

  1. Manfred Pfitzner

    Bin ich im falschen Film oder träume ich?
    Sehr geehrter Herr Löffler, Sie schreiben, dass die CDU Fraktion den Vorschlag der Verwaltung auf ein papierloses System umzusteigen und stattdessen moderne Medien einzusetzen. Toll, das finde ich auch. Sie wissen auch, dass sich die BfB ebenfalls für diese Erneuerung ausgesprochen hat. Wenn man Ihren Beitrag liest, gewinnt der Leser den Eindruck, dass nicht nur die Verwaltung, sondern auch die CDU die Vorreiter der geplanten Umstellung sind.
    Erlauben Sie mir eine Frage. was ist in den letzten sechs Jahren innerhalb der CDU passiert? Gerade die CDU war es, die entschieden gegen ein Umstellung eingetreten war. Ihr Fraktionsvorsitzender wollte auf keinen Fall auf herkömmliche Papierunterlagen verzichten. Oder, welches weißes Pulver hat die CDU geschluckt, ( Ist nicht böse gemeint und ich weiß auch, dass Sie so etwas nicht machen.), das aus einem Pilotprojekt etwas Überfälliges gemacht wurde. Hochachtung!! Jetzt ist auch die CDU im digitalen Zeitalter angekommen.
    Herzlich Willkommen!
    Manfred Pfitzner

    Antworten
    1. Tobias Löffler Beitragsautor

      Lieber Herr Pfitzner,

      gerne kläre ich Ihre Ungereimtheiten auf:

      Herrn Rüpcke, unseren Fraktionsvorsitzenden, sprachen Sie bereits an; und richtigerweise auch, dass er, sowie die CDU-Fraktion, noch vor einigen Jahren den papierlosen Sitzungsdienst ablehnte. Leider haben Sie seine Begründung offenbar nicht mitbekommen. Das Bestehen auf Papier hatte einen einfachen Grund: Fehlende technische Praktikabilität des bisherigen papierlosen Systems.

      Wer viele Unterlagen mitsamt verschiedenster Anhänge lesen muss, ist auf ein einfaches, zeitsparendes System angewiesen. Mit dem bisher schon vorhandenen Allris-System musste noch jede Vorlage einzeln betrachtet/heruntergeladen werden; eine Individualisierung gab es nicht/kaum. Die neue App schafft hier Abhilfe.

      Sie fragen, was innerhalb der letzten sechs Jahre passiert ist. Wie Sie vielleicht wissen, hat sich das Tablet, das den neuen Sitzungsdienst erst wirklich praktikabel macht (wer möchte schon immer einen Laptop mitnehmen) erst in den letzten Jahren etabliert. So kam das iPad 1 z.B. erst 2010 auf den Markt.

      Weder System noch Medium passten also vor sechs Jahren.

      Schön, dass Sie die Meinung der CDU-Fraktion teilen und ebenfalls für den papierlosen Sitzungsdienst stimmen werden.

      Noch eine schöne Sommerpause,
      Tobias Löffler

      Antworten

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