Wahlversprechen

 

VORGELESEN

Ach Mensch, ich weiß schon gar nicht mehr was ich wählen soll.

Es sind noch 10 Tage bis zur Wahl und ich bin vollkommen verwirrt.

Zum Beispiel die GRÜNen. Sie wollen sich laut ihrem Wahlversprechen für Spielplätze und Freizeitflächen einsetzen. Die GRÜNEen wollen sogar planen und fragen. Umso erstaunlicher, das die GRÜNe Kerstin GABRIEL sich während der letzten Haushaltssitzung im Sozialausschuss stark dafür eingesetzt hatte, eine Sport- und Freizeiteinrichtung zu schließen. Völlig ungeplant und ohne zu fragen.

Man sollte Politiker eher danach beurteilen, was sie in der Vergangenheit getan haben, und nicht in Zukunft tun wollen. Das allein genügt mir schon diese Kandidatin nicht zu wählen.

Und wo wir schon bei den GRÜNen sind. Ein Plakat sagt manchmal mehr als tausend Worte.

Wenn Robert Harbeck der Grund dafür sein soll, GRÜN zu wählen, na dann mal gute Nacht.

Sein letzter Vorschlag ist eine Plastik-Steuer auf Plastikverpackungen, die sonst einfach so in den gelben Sack landen.

Prima, auf den ersten Blick. Allerdings wird dann auch meine Wurst und Käse teurer. Sowieso alle Lebensmittel, denn Heute ist ja alles in Plastik verpackt. Und schon Heute kann sich nur ein gut betuchter die Plastiktüte an der Kasse leisten.

Wenn sich einer vier Flaschen Champagner kauft, nimmt er auch gerne zur Sicherheit zwei Tüten.

Dem Erfinder der neuen Steuer scheint es egal. Er findet es toll und freut sich sichtlich. Die kleinen Leute bleiben eben auf der Strecke.

Nach “veggie day” kommt von der Verbots- und Steuererhöhungspartei eben ein neuer Vorschlag. Hauptsache da ist irgendetwas mit Umwelt drin.

Ne, da gehe ich lieber weiter.

Doch schon an der nächsten Ecke staune ich wieder. Nu dachte ich immer der Slogan „Bürger für Bürger“ stammt von „Bürger für Bürger“ – kurz BfB.

Nun aber weiß ich, in Wahrheit ist das von der OfS, die sich vermutlich nur zur Tarnung „Offensive für Schenefeld“ nennt.

Auf jeden Fall ist es nett und nobel, das die Offensive für Schenefeld (OfS) auch Wahlkampf für die Wählervereinigung Bürger für Bürger (BfB) macht.

Bei diesem Kuddelmuddel halte ich mich lieber an die großen zwei. Immerhin geht es mit der SPD gerade steil aufwärts, so steht es im Vorwärts.

Zusammen mit dem Neuen Deutschland der LINKEN wollen sie jedenfalls preiswerten Wohnraum für alle, bzw alle Schenefelder. Dabei hab ich doch schon eine Wohnung in Schenefeld. Soll die denn nun günstiger werden? Und wie wollen die beiden ROTEN das anstellen?

Da bleibt mir nur die CDU, die Merkel Truppe. Aber die „Mutti“ passt mir auch nicht in den Kram.

Immerhin haben wir Schulden ohne Ende; wegen der Wiedervereinigung, den Griechen, den Banken, den Flüchtlingen. Und wir leben in einem Land, in das sie alle hinwollen. In dem man gut leben kann. Wir stöhnen auf hohem Niveau und wir können uns das leisten. Auf Schulden? Ja!

Und trotzdem haben wir nur 60 Prozent Staatsverschuldung, gemessen an anderen Staaten verdammt wenig. Und wir haben 2,2 Millionen Arbeitslose und Millionen Harz IV Empfänger.

Um unser Ausbildungssystem beneiden uns viele Länder der Erde. In England hat ein Bachelor nach dem Studium rund 58.ooo EUR schulden. Unser Gesundheitssystem ist einmalig, so sehr, das aus der ganzen Welt Patienten nach Deutschland kommen. Im Großraum München oder Hamburg stehen den Patienten mehr Kernspintomographen zur Diagnose zur Verfügung, als in ganz Italien. Unsere Infrastruktur im Verkehrssystem, ob nun öffentlich oder privat ist beispielhaft. Wir meckern ja schon wenn der Bus nur alle 10 Minuten fährt oder man 8 Minuten warten muss. Anderswo fährt der Bus einmal morgens und einmal abends – oder überhaupt nicht. Unsere Kinderbetreuung ist hervorragend. Und und und

Wir wissen, das Bessere ist des Guten Feind. Und wir werden es weiter verbessern.

Auch in Schenefeld.

Deshalb am 6. Mai CDU wählen.

Holger Lilischkis

Telefon : 040 83019153
Bürgerliches Mitglied
Finanzausschuss
Energie, Wasser und Abwasser

Holger Lilischkis

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5 Gedanken zu „Wahlversprechen

  1. Heike Harms

    Eins vorweg, grundsätzlich stimme ich mit vielen Lösungsvorschlägen der CDU in der Kommunalpolitik überein.
    Nur die hier von Holger Lilischkis geäußerte Meinung zur Plastik-Steuer, die natürlich gar nichts mit der Kommunalpolitik zu tun hat, veranlasst mich hier doch mal hier zu schreiben.

    Zitat: Sein (Robert Harbeck) letzter Vorschlag ist eine Plastik-Steuer auf Plastikverpackungen. ……… Allerdings wird dann auch meine Wurst und Käse teurer.

    Mal schnell gesucht, 1000 Blatt Pergamentpapier kosten 47,20€, für Großabnehmer dürfte sich der Preis erheblich reduzieren. Die effektive Preissteigerung an der Bedientheke ist sicherlich vernachlässigbar.
    Eine Preissteigerung bei in Plastikschalen verpackten Tomaten, Wurst oder ähnlichem ist doch zu begrüßen, wer braucht denn so etwas? Mit Plastikfolie überzogene Gurken, was soll das? Dient doch nur dem Verkäufer, damit die Ware länger einen frischen Eindruck macht.

    Zitat: Wenn sich einer vier Flaschen Champagner kauft, nimmt er auch gerne zur Sicherheit zwei Tüten.

    Tja, dann soll er halt auch zahlen, er wird ja dann auch dafür Geld haben. Wenn man einkaufen geht ist es ganz normal sich mit Transportbehältnissen für seine Einkäufe auszurüsten, man nimmt ja auch Geld mit um die Einkäufe zu bezahlen. Wer die Behältnisse vergisst, der muss halt bezahlen, die Ausgabe ist vermeidbar, vielleicht wird ja etwas gelernt. 😉

    MIst, ich denke nicht an die kleinen Leute mit ihren vier Flaschen Champagner. 🙁

    zu Plastikmüll :
    https://www.ndr.de/nachrichten/schleswig-holstein/Umweltskandal-in-der-Schlei-Was-wir-wissen,plastik216.html
    https://de.wikipedia.org/wiki/Plastikm%C3%BCll_in_den_Ozeanen

    Zitat: Dem Erfinder der neuen Steuer scheint es egal. Er findet es toll und freut sich sichtlich. Die kleinen Leute bleiben eben auf der Strecke.

    Unsere Kinder und Enkel bleiben auf der Strecke, die müssen nämlich die Dinge ausbaden, die wir verbockt haben.

    Ich bin überzeugt, dass Holger Lilischkis seine persönliche Meinung geschrieben hat und sie nicht von allen Mitgliedern der CDU Schenefeld geteilt wird. Nur mit dieser Überzeugung ist die CDU Schenefeld für mich nicht unwählbar gewesen-

    1. Holger Lilischkis Beitragsautor

      Hallo Frau Harms
      Vielen Dank für das Anhören meines Textes. Und vielen Dank für Ihre Antwort.
      Ich habe mich zur Wahl eine bisschen satirisch auseinandergesetzt mit den Wahlplakaten und Aussagen, was Sie bestimmt an meiner Aussprache bemerkt haben; und die CDU nicht verschont.
      Was allerdings Plastik angeht, da ist schon alles ernst gemeint, was ich sagte.
      Ich bin ein absoluter Gegner von Plastikverpackungen. Und deshalb finde ich die “Harbeck Idee” der Plastiksteuer reinen Unfug.
      Wir beschäftigen uns damit, wie wir Müll umweltverträglich sammeln und lagen, umwandeln und bearbeiten. Möglichst kostengünstig oder gewinnbringend.
      Und nun soll der Staat eine neue Steuer einführen, um Umweltverdreckung sozusagen als “wenn bezahlt dann erlaubt” zu deklarieren.
      Ich bin für ein rigoroses Plastikverbot; nur dort erlaubt, wo man es unbedingt benötigt; bei Blutkonserven und Spritzen etc…
      Schauen Sie bitte nach Runada in Afrika. In diesem Land gilt ein Plastikverbot, mit Einschränkungen, seit Jahren.
      Umweltvermüllung darf nicht abhängig sein vom Geldbeutel. Wer genug Geld zur Verfügung hat leistest sich große Autos mit viel Energieverbrauch, beheizt pro Kopf mehr Raum in großzügigen Häusern als notwendig und reist häufiger als Menschen mit weniger Geld. Wie Sie selbst schreiben, kauft man sich die Plastiktüten bei Bedarf und verdreckt damit die Umwelt.
      Nur wenn es keine Plastiktüten mehr gibt, kann man auch mit noch so viel Geld keine kaufen.
      Sie haben womöglich Recht, ich habe meine eigene Meinung zum Plastikverbot geschrieben. Aber es werden immer mehr Menschen die so denken wie ich, auch in der CDU.
      Deshalb ist es schade, das die GRÜNEN nur wieder eine Steuer-Idee haben.

      Herzliche Grüße
      Holger Lilischkis

      1. Heike Harms

        Hallo Herr Lilischkis,
        offenbar liegen wir mit dem anzustrebenden Endergebnis gar nicht so weit auseinander, die Wege dahin sind unterschiedlich.
        Ich mag ja begriffstutzig sein, aber ich habe in Ihrem Beitrag keine Satire erkannt, tut mir leid. Ich habe gedacht: die CDU-Fraktion, von der ich einige Mitglieder persönlich schätze, muß eben auch “so einen” verkraften, aber den Beitrag hätte schon mal einer kritisch begleiten können.
        Zitat: “Die kleinen Leute bleiben eben auf der Strecke.”
        Das stimmt in vielen Bereichen, aber es ist auch keine Aussage, mit der man alles begründen kann.
        Mal ein Beispiel aus einem anderen Bereich:
        Zitat: “Wer genug Geld zur Verfügung hat leistest sich große Autos mit viel Energieverbrauch, beheizt pro Kopf mehr Raum in großzügigen Häusern als notwendig.”
        Nicht nur auf die “Reichen” gucken. Wir haben in unserem Zweifamilienhaus zur Zeit noch einen Mieter, der mal in einer Sozialwohnung wohnte, und da gibt es wohl auf Grund der Heizkostenübernahme ein Heizverhalten, das von energiebewusst und sparsam meilenweit entfernt ist. Bei kühlen Außentemperaturen dauerlüften und den Wärmeverlust mit hochdrehen der Heizkörpertemperatur kompensieren, macht eine Steigerung des Energieverbrauches des Hauses um ca. 25%.
        Er zeigte keinerlei Gesprächsbereitschaft über Kostenersparnis und Umweltschonung, uns blieb nur der Weg die Heizung so einzustellen, dass es bei Dauerlüften zu kalt wurde. Das nur nebenbei, die Kostenübernahme der angemessenen Heizkosten ist ja Sache des Kreises.
        Was ich damit sagen will: es gibt Bürger, die sich um die Umwelt Gedanken machen, wie es ja auch bei der letzten Sitzung des Bundestages zu erkennen war., Dann gibt es Bürger, denen alles egal ist. Einige aus der Gruppe sind über den Geldbeutel zu erreichen, bei einigen ist er so gefüllt, das sie sich alles leisten können.
        Mein Mann und ich sind froh, dass wir keine Kinder haben, weil wir die lebenswerte Umwelt zu Ende gehen sehen.
        1984 https://de.wikipedia.org/wiki/1984_(Roman) , die Utopie wird immet mehr Realität.
        Herr Lilischkis, trotz allem, Danke das Sie sich in der Kommunalpolitik einsetzen, jeder der mosert könnte sich ja auch selbst einbringen, den Schuh muß ich mir anziehen.

        Herzliche Grüße.
        Heike Harms 🙂

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